Vortrag: Schatten der Reformation – Martin Luther und die Juden

Vortrag von Dr. Michael Volkmann, Pfarrer für das Gespräch zwischen Christen und Juden, Evangelische Landeskirche in Württemberg

Zeit: Mittwoch, 22. Februar 2017, 19 Uhr

Ort: Stuttgarter Lehrhaus / Paul-Gerhardt-Zentrum, Raum Begegnungsstätte I, Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart (Stadtbahnhaltestelle Vogelsang)

Eintritt: 5 €, für Mitglieder der Veranstalterinnen Eintritt frei.

Die Reformation hat das christliche Verhältnis zum Judentum nicht erneuert, sondern verschlimmert. Das Reformationsjubiläum weckt die Frage nach der antijüdischen Schattenseite der Reformation, nach dem Umgang der evangelischen Kirchen mit diesem Erbe und danach, was zu tun bleibt. Martin Luther wollte die Juden ausweisen, am liebsten „in ihr Land“. Wie stellt sich die evangelische Kirche heute zur Landfrage?

Deutsch-Israelische Gesellschaft Region Stuttgart e.V. in Kooperation mit „Stuttgarter Lehrhaus. Stiftung für interreligiösen Dialog“ und „Arbeitsgruppe Wege zum Verständnis des Judentums“.

Tagesseminar: Kriege gegen Israel

Tagesseminar mit Dr. Martin Jander

Zeit: Sonntag, 26. März 2017, 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Ort: Stuttgart, Stadtmitte

Seit es die Idee eines Staates Israel gibt und seit im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts Juden aus ganz Europa sich dorthin aufmachten, um Schutz vor dem europäischen Antisemitismus zu suchen, wird Krieg gegen den Staat Israel und seine Idee geführt. Bereits die Nazis versuchten mit arabischen Partnern die Entstehung des Staates zu verhindern. Zwar gelang es den Nazis große Teile der europäischen Juden umzubringen, den Staat Israel aber verhinderten sie nicht. Nach der Shoah hat ein Teil der Weltgemeinschaft eingesehen, dass ein jüdischer Nationalstaat eine Existenzberechtigung hat. Die Kriege gegen Israel, öffentlich erklärte und heimliche, haben jedoch nicht aufgehört und halten immer noch an. In den beiden deutschen Staaten, DDR und Bundesrepublik, wurden diese Kriege mal öffentlich erklärt, mal eher verborgen geführt. – In diesem Tagesseminar erarbeiten wir einen Überblick zu ihrer Geschichte und überlegen, was man gegen Antisemitismus und Antizionismus in der Bundesrepublik Deutschland tun kann.

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Vortrag: Israel – die multikulturelle Einwanderungsgesellschaft

Vortrag und Diskussion mit Oliver Vrankovic

Zeit: Montag 19. Dezember 2016, 19 Uhr

Ort: Hotel Wartburg, Lange Str. 49, 70174 Stuttgart, S-Bahn-Haltestelle Stadtmitte, Stadtbahn-Haltestelle Rotebühlplatz

Eintritt frei. Anmeldung nicht erforderlich.

In Israel treffen auf engstem Raum westliche und orientalische Denk- und Verhaltensweisen, unter-schiedliche Religionen, Einstellungen und Meinungen aufeinander. Die Identitätsfrage beschäftigt das Land mehr als jede andere Frage und ist in jeden Konflikt verwoben. Die multikulturelle und multiethnische Vielfalt macht es unmöglich DEN Israeli zu bestimmen. Welten trennen den Kibbuz von der Entwicklungsstadt, das Leben im Zentrum vom Leben in der Peripherie, die säkularen von den ultraorthodoxen Stadtteilen im jüdischen Teil von Jerusalem und den jüdischen vom arabischen Teil.

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